Ausstellungen 2026
17.01. bis 11.03.2026
love will save the day
Malerei und Grafik von Petra Hartung und Thomas Offhaus
Petra Hartung
Ich bin 1969 in Gotha geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Heute an der Seite von Thomas Offhaus ausstellen zu dürfen, ist ein großes Privileg und schließt heimatliche Kreise. Thomas und ich hatten an der Anna-Seghers-Schule Deutsch-Unterricht bei Heinz Scholz, der auch mich sehr prägte. Er glaubte an mich, so wurde ich Schauspielerin. Nach meinem Studium und einem Engagement am Deutschen Theater in Berlin, arbeitete ich am DNT in Weimar. In den acht Jahren, die ich in Weimar lebte, habe ich Freunde gewonnen, die Stadt und die Natur geschätzt und komme auch heute immer wieder gerne zu Besuch. Deshalb freue ich mich sehr, mich an vertrautem Ort von einer anderen Seite zeigen zu dürfen.
Thomas Offhaus
1967 in Gotha geboren, besuchte ich die gleiche Schule wie Petra Hartung und fand wie sie in Herrn Scholz einen wichtigen und prägenden Mentor. Unvergessen bleibt mir Petra Hartungs Vortrag von drei Gedichten eines deutschen Lyrikers im Rahmen eines Rezitatorenwettbewerbs, sie war in der sechsten Klasse! Viele Jahre später trafen wir uns anlässlich ihrer Mitwirkung an derAufführung von Moliéres „Tartuffe“ im Eckhof-Theater Gotha wieder. Es ist mir eine Freude, von ihr eingeladen zu sein gemeinsam auszustellen. Seit 1995 arbeite ich freiberuflich als Künstler in den BereichenMalerei, Künstlerbuch, Grafik, Installation, Objekt und experimenteller Musik. Seit 2004 kann ich Wissen und Erfahrung im Rahmen meiner Dozententätigkeit für Druckgrafik und Malerei an der Universität Erfurt weitergeben.
instagram@thomasoffhaus
Vernissage: Samstag, 17.01.2026, 19 Uhr
Laudatio: Lelah Ferguson
Musik: Graufläche | Noise
13.03. bis 17.03.2026
GUCK MAL, ICH HAB NEN STAPELSCHNEIDER.
Ausstellung von Jakob Heine (Weimar/Leipzig)
Wen Bücher faszinieren, endet im Ernstfall in der Situation, sie zu machen. Wer Bücher macht, braucht früher oder später einen Stapelschneider.
Jacob Heine, 2001 geboren in Berlin und in Kambodscha und Deutschland aufgewachsen, war seit 2020 Bachelorstudent der Studiengangs Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar. Nunmehr ein Alumnus, ist seine Ausstellung eine Zusammenfassung, ein Zusammenrücken, ein Abschied. Heine hat sich seit 2023 dem Buch verschrieben. Was als Endprodukte für Kurse begann, verzweigte sich zunehmend in eigenständige, losgelöste Projekte – vom Zine zur Essaysammlung zum Künstlerbuch. Seine Arbeit als Fragenstellen verstehend, sind es Bild und Text, vereint und geformt im Buch, auf die er Themen aufgreift und bearbeitet. Portrait, Fototheorie, Archiv, Politik, Geisteswissenschaften, Biografie und Psychologie treffen auf Weisen aufeinander, bei denen man sich selten sicher ist, wo der eigentliche Fokus liegt. Das Ganze ist zusätzlich oft noch mit einem direkten Bezug zum Thema Autismus – im Studium, in der Arbeit, im Leben – versehen.
Heines Arbeit ist interdisziplinär und sich selbst nicht zu schade, Lesenden zuzusprechen, durch inhaltliche und konzeptionelle Umwege zu neuen Eindrücken, Gedankengängen und eigenen Fragen gelangen. Viele der ausgestellten Arbeiten sind im eigenen Publikationsprojekt Al-Majnoun Books entstanden – ein Kürzel für Arbeiten, die Heine nicht nur fotografiert, geschrieben und designt, sondern auch produziert hat. Eine Brücke zwischen der primären Idee und dem undurchsichtigen Weg zur finalen Form des Buches wird geschlagen – ob in der Reinform einer Abschlussarbeit oder der ehrlichen Grobheit eines Punk-Zines. Gezeigt werden zwölf Publikationen, entstanden zwischen 2023 und 2026.
Heines Künstlerbuch „Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden“ war Teil der Shortlist des Förderpreises für junge Buchgestaltung der Stiftung Buchkunst 2025. Er studiert, arbeitet und lebt in Leipzig.
Die Ausstellung ist vom 13.-17. März ab 17 Uhr geöffnet. VERNISSAGE: Freitag 13. März, 19 Uhr mit Livemusik von Sherman Potatoe (Folk, Country) und Nuntius (Liedermacher) BUCHBINDE-WORKSHOP: 14. März, 15-17 Uhr, Teilnehmerzahl begrenzt auf fünf, Teilnahmegebühr von 15 EUR, Anmeldung per Mail an jacob.heine@uni-weimar.de)
21.03. bis 05.05.2026
Sueños Lúcidos
Malerei von Shailoth Gonzalez (Weimar)
Mit „Sueños Lúcidos“ – Luzide Träume – öffnet sich in Weimar ein Raum, in dem Malerei, Musik und Bewusstsein miteinander verschmelzen. Die Ausstellung vereint ausdrucksstarke Porträts und figurative Ölmalerei mit der pulsierenden Energie von Techno-Live-Musik. In dieser einzigartigen Atmosphäre werden Grenzen zwischen Traum und Realität, Individuum und Kollektiv, Stille und Rhythmus erfahrbar.Die gezeigten Werke laden dazu ein, in die Tiefen menschlicher Emotionen und Identitäten einzutauchen. Jedes Porträt, jede Figur erzählt von inneren Welten, von Momenten der Selbstbegegnung und Transformation. Die Ölmalerei betont dabei die Vielschichtigkeit des Menschseins – mal zart und verletzlich, mal kraftvoll und ekstatisch.
Shailoth Gonzalez, geb. 1977 in Mexico, lebt und arbeitet freischaffend in Weimar.
www://shailoth-gonzalez.com / @shai.gonzalez77art
Die Vernissage beginnt am Samstag 21.03.2026 ab 19:00 Uhr


















